Krankenfahrten

Verordnung einer Krankenbeförderung
erste Voraussetzung für die Kostenübernahme einer Krankenfahrt ist die Ausstellung der „Verordnung einer Krankenbeförderung“ durch Ihren behandelnden Arzt oder eines Arztes im Krankenhaus, im Volksmund wird diese auch als „Transportschein“ bezeichnet.
Hierbei ist darauf zu achten, dass alle erforderlichen Angaben durch den Arzt korrekt und vollständig ausgefüllt sind insbesondere Stempel und Unterschrift des ausstellenden Arztes (Feld Nr. 17), aber auch die vorgegebenen Kästchen müssen korrekt angekreuzt sein. Ganz wichtig hierbei ist die Angabe über die Art der Krankenbehandlung.
Es wird unterteilt in

A) stationäre Behandlung ( auch vor- und nachstationär )     Feld Nr. 11

B) ambulante OP ( auch vor- und nachbehandlungen )         Feld Nr. 12

C) ambulante Behandlungen ( auch Serienfahrten )             Feld Nr. 13

Diese Angaben sind deshalb wichtig, da die Art der Behandlungen für die Kostenübernahme mit entscheidend sind.

Stationäre "Fahrten"

Sollten Sie zu einem stationären Aufenthalt ins Krankenhaus, Kur oder Reha gefahren werden müssen oder wollen wieder nach Hause, benötigen Sie normalerweise nur die Verordnung der Krankenfahrt. 

Bei stationären Fahrten brauchen Sie keine weitere Genehmigung durch Ihre Krankenkasse einholen, jedoch müssen wir Ihnen einen gesetzlich geregelten Eigenanteil pro Fahrt berechnen, dieser wird in der Regel sofort in bar fällig gegen Quittung. ( Feld 11 sollte angekreuzt sein )

 

Zuzahlungen für Krankenbefürderungen

der gesetzlich geregelte Eigenanteil für Krankenbeförderung erechnet sich wie foglt:

 

10% des Fahrpreises (je Farht ) , mindestens 5,00€

(kostet die Fahr weniger als 5,00€ ist der angezeigte Fahrpreis zu zaheln ) 

höchstnes Jedoch 10,00€ / Fahrt.

Bei Serienfahrten habe leider nicht alle Krankenkassen die gleiche Regelungen was die Zuzahlungen angeht. 

 

Befreiung von den Zuzahlungen für Krankenbeförderung

 

Sie sollten vorher unbedingt alle Zahlungsbelege sammeln ( Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Fahrkosten ) um Sie später bei Ihrere Krankenkasse vorlegen zu können.

 

Fahrten zur ambulanten O.P.

Fahrten die zur ambulanten Operation gemacht werden, werden von den Kassen gewöhnlich auch ohne Genehmigung übernommen, ausgenommen natürlch gesetzlichen Eigenanteil. Achten Sie darauf dass der Arzt hierfür das Kästchen bei B) ambulante OP ( Feld Nr. 12 ) ankreuzt und das OP Datum in das dafür vorgesehene Feld einträgt.

 

Ambulante Fahrten (feld 13 muss vom Arzt angekreuzt sein )

werden erstmal grundsätzlich nicht von der Krankenkasse übernommen, es sei denn diese wurden vorher von dieser genehmigt.

 

Wenn Sie eine Verordnung von Ihrem Arzt bekommen, müssen Sie diese erst bei Ihrer Krankenkasse vorlegen. Diese prüft, ob die Vorraussetzungen für eine Genehmigung gegeben sind. Wenn dies der Fall ist bekommen Sie ein extra Blatt auf dem Genehmigung erfolgt durch an kreuzen un Stempeln auf der Rückseite des Verordnungsscheines (Feld Nr. 18 )

 

Verlegungsfahrt 

 

bedeutet: die Fahrt von einem Krankenhaus (sationär) zu einem anderen Krankenhaus oder Reha ( stationär )

 

Keine Genehmigung durch Kasse und kein Eigenanteil fällig

ACHTUNG !!! Fahrten vom Krankenhaus nach Hause oder Einweisung ins Krankenahus fallen unter "stationäre Farhten"

 

Fahrten bei Arbeitsunfall oder Berufskrankheit 

 

Die Kosten hierfür können über die jeweiligen Berufsgenossenschaften abgerechnet werden. Voraussetzung hierfür ist die Angabe der Berufsgenossenschaft im Adressfeld, ein vom ARzt gesetztes Kreuz bei dem Feld Nr. 10 " Arbeitsunfall, Berfuskrankheit" 

Der gesetztliche Eigenanteil entfällt.

 

Rollstuhlfahrten 

 

für die Beförderung im Rolstuhl können wir Ihenen verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung stellen.

 

Auch für dies ARt der Berförderung bentöigen Sie einen korrekt ausgefüllten Verordnungsschein durch Ihren Arzt. 

Wichtig hierbei ist dass das FEld "nichtumsetzbar aus Rollstuhl" angekreuzt ist ( Feld Nr. 15).